Mülltrennung & Recycling – welcher Müll gehört in welche Tonne?

Mülltrennung

Richtige Mülltrennung spart Rohstoffe und Energie und hält Verpackungen, Papier, Glas und Bioabfälle im Kreislauf. Doch im Alltag stellt sich immer wieder die Frage: Welcher Abfall gehört in welche Tonne? Nach Angaben des Umweltbundesamts fielen 2023 in Deutschland rund 48,9 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle an, von denen 68 Prozent recycelt wurden.

Wichtig vorab: Die Regeln zur Mülltrennung unterscheiden sich je nach Kommune. Ob es eine Wertstofftonne gibt, welche Farbe die Papiertonne hat, ob Fleischreste in die Biotonne dürfen oder ob Bioplastik-Beutel erlaubt sind, legt Ihr örtlicher Entsorger in der Abfallsatzung fest. Dieser Ratgeber gilt für Deutschland und beschreibt die Grundregeln. Im Zweifel hilft Ihnen die Abfallberatung Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises weiter.

Warum ist Mülltrennung wichtig und was schreibt das Gesetz vor?

Mülltrennung ist die Voraussetzung dafür, dass Rohstoffe überhaupt wiederverwertet werden können. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz setzt dafür klare Ziele: Bis 2035 sollen 65 Prozent der Siedlungsabfälle recycelt werden. Fehlwürfe verschlechtern die Qualität, erhöhen Kosten und führen dazu, dass Material verbrannt statt verwertet wird.

Nach den Daten des Umweltbundesamts lag die Recyclingquote bei Verpackungsabfällen 2023 bei 69,4 Prozent. Pro Material unterscheiden sich die Werte deutlich: Papier und Pappe 86,6 Prozent, Glas 80,6 Prozent, Aluminium 68,0 Prozent, Kunststoff 52,2 Prozent. Der Kunststoff-Wert zeigt, wie viel Potenzial noch besteht. Details finden Sie in der UBA-Statistik zu Verpackungsabfällen.

Neues Verpackungsrecht seit August 2026

Am 12. August 2026 ist die EU-Verpackungsverordnung (PPWR, Verordnung (EU) 2025/40) in Kraft getreten. Gleichzeitig gilt das deutsche Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz, das das bisherige Verpackungsgesetz ersetzt. Es wurde im Juli 2026 im Bundesgesetzblatt verkündet. Die Pflichten betreffen vor allem Hersteller und Händler: Registrierung, Systembeteiligung und Datenmeldung. Die neue Verordnung verlangt außerdem Vorgaben zur Recyclingfähigkeit und eine Kennzeichnung, die den richtigen Entsorgungsweg anzeigt.

Für Haushalte ändert sich die Grundregel nicht. Laut Umweltbundesamt gehören Glasverpackungen in den Altglascontainer, Papier, Pappe und Karton in die Altpapiersammlung und alle anderen Verpackungen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Neue Kennzeichnungen auf den Packungen werden schrittweise folgen. Wann genau, hängt von den Übergangsfristen der Verordnung ab.

Bußgelder und Kontrollen

Wer Abfall illegal beseitigt, riskiert Bußgelder. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (§ 69) sieht bei Verstößen wie der illegalen Beseitigung von Abfällen Geldbußen von bis zu 100.000 Euro vor, bei anderen Verstößen bis zu 10.000 Euro. Bei der Biotonne hat das Land Berlin klargestellt, dass Verbrauchern wegen der neuen Grenzwerte keine Bußgelder drohen. Entsorger lassen falsch befüllte Tonnen aber gegebenenfalls stehen. Welche Sanktionen bei Ihnen gelten, steht in Ihrer Abfallsatzung.

Was gehört in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack?

In die Gelbe Tonne gehören restentleerte Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen. Verpackungen aus Glas, Papier, Pappe oder Karton haben eigene Sammlungen. Ausspülen ist nicht nötig, löffelrein genügt. Gegenstände ohne Verpackungsfunktion gehören dagegen nur dann hinein, wenn Ihre Kommune eine Wertstofftonne anbietet.

Die Verbraucherzentrale NRW fasst die Grundregel so zusammen: Alle leeren Verpackungen gehören in die Gelbe Tonne, es sei denn, es handelt sich um Glas oder Papier beziehungsweise Pappe. Typische Beispiele:

  • Joghurtbecher, Folien, Plastiktüten, Alufolie und Aluschalen
  • Konservendosen, Kronkorken, Metalldeckel
  • Getränke- und Milchkartons, To-go-Becher
  • Tuben von Zahnpasta und Creme, Flaschen von Shampoo und Spülmittel
  • Arzneimittelblister

Laut Verbraucherzentrale sollten Verpackungen nicht ineinander gestapelt werden, damit die Sortieranlage sie erkennt. Trennen Sie unterschiedliche Materialien, wenn es einfach geht: Deckel abschrauben, Alufolie vom Becher abziehen.

Gelbe Tonne oder Wertstofftonne?

Das Umweltbundesamt beschreibt die Wertstofftonne als Sammlung, die es nur in manchen Regionen gibt. Dort werden Verpackungen zusammen mit stoffgleichen Nichtverpackungen aus Kunststoff oder Metall gesammelt, also etwa Spielzeug, Bratpfannen oder Brotdosen. Wo es nur eine Gelbe Tonne gibt, gehören diese Gegenstände in den Restmüll oder auf den Wertstoffhof. Ob Ihre Kommune eine Wertstofftonne hat, erfahren Sie in der Abfallberatung oder im Abfallkalender.

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Welche Gegenstände gehören nicht hinein?

Nicht in die Gelbe Tonne gehören nach der Verbraucherzentrale NRW unter anderem verschmutzte Verpackungen, Windeln und Essensreste (Restmüll), Videokassetten und CDs (Recyclinghof) sowie leere Feuerzeuge und Einwegrasierer. Besonders gefährlich sind Batterien, Akkus und Elektrogeräte mit verbauten Akkus, auch Einweg-E-Zigaretten. Sie können in Sortieranlagen Brände auslösen. Bringen Sie sie zur Sammelstelle oder zum Händler.

Styropor wird je nach Kommune unterschiedlich behandelt. Einige Entsorger erlauben es nur in haushaltsüblichen Mengen, größere Mengen gehören auf den Wertstoffhof. Eine genaue Regel finden Sie in Ihrer Abfallsatzung.

Wie trenne ich Glas richtig?

Glasverpackungen kommen restentleert in die Altglascontainer, getrennt nach Weiß-, Braun- und Grünglas. Blaues und rotes Glas gehört zum Grünglas. Trinkgläser, Spiegel, Fensterglas, Glühbirnen, Porzellan und Keramik stören das Recycling und gehören nicht in den Container. Deckel entfernen Sie am besten vorher.

Glascontainer mit farbiger Trennung

Die Sammelfahrzeuge in Städten wie Heidelberg haben drei Kammern, damit jede Farbe sortenrein abgeholt wird. Glas wird also nicht gemischt abgeholt, deshalb zählt jede richtige Zuordnung. Das Umweltbundesamt weist laut ZDFheute darauf hin, dass pro Einwohner und Jahr gut vier Kilogramm Glas im Restmüll landen, obwohl Glas sich gut recyceln lässt.

Was gehört nicht in den Glascontainer?

Gegenstand Richtige Entsorgung
Trinkgläser, Vasen, Haushaltsglas Restmüll
Spiegel, Fensterglas Restmüll oder Wertstoffhof, je nach Kommune
Porzellan, Keramik, Steingut Restmüll (Steingutflaschen: Gelbe Tonne)
Glühbirnen, Leuchtstofflampen Restmüll oder Recyclinghof (Leuchtstoff- und Energiesparlampen: Sammelstelle)
Deckel und Verschlüsse Meist Gelbe Tonne, Vorgabe der Kommune beachten

Zerkleinern Sie Glas nicht vor dem Einwurf. Nutzen Sie die Einwurfzeiten, die Ihre Kommune vorgibt, damit niemand durch Lärm gestört wird. Beim Glas liegt die Recyclingquote 2023 laut Umweltbundesamt bei 80,6 Prozent.

Mehrweg statt Einweg

Mehrwegflaschen werden gespült und wieder befüllt, das spart Material und Energie. Das Umweltbundesamt erhebt jährlich den Mehrweganteil bei Getränken: 2024 lag er bei 34,5 Prozent, Einweg-Kunststoffflaschen kamen auf 38,6 Prozent. Wer häufig Mehrweg kauft, vermeidet Abfall, bevor er entsteht, und das ist besser als jedes Recycling.

Was gehört ins Altpapier?

In die Papiertonne gehören saubere Papier-, Pappe- und Kartonprodukte: Zeitungen, Zeitschriften, Versandkartons, Eierkartons, Briefumschläge und Papier. Falten Sie Kartons zusammen. Stark verschmutztes oder beschichtetes Papier gehört nicht hinein. Auch Kassenbons aus Thermopapier landen im Restmüll. Die Tonnenfarbe ist je nach Kommune unterschiedlich.

Das Recycling von Papier funktioniert gut: 2023 lag die Recyclingquote bei Papierverpackungen laut Umweltbundesamt bei 86,6 Prozent. Damit das so bleibt, sollten Sie auf Störstoffe verzichten.

Welche Papiere gehören nicht in die Tonne?

Material Entsorgung
Kassenbons und Fahrkarten aus Thermopapier Restmüll
Gebrauchte Taschentücher, Tapeten, beschichtetes Fotopapier Restmüll
Pizzakarton Papiertonne, wenn nicht zu stark verschmutzt, sonst Restmüll
To-go-Kaffeebecher Gelbe Tonne (Verpackung mit Kunststoffschicht)
Backpapier Meist Restmüll, Regel der Kommune beachten

Ein einfacher Test hilft bei Unsicherheit: Lässt sich das Material nicht sauber reißen oder fühlt es sich plastikartig an, ist es meist beschichtet. Dann gehört es nicht ins Altpapier. Fehlt Ihnen eine Papiertonne, fragen Sie bei der Kommune nach öffentlichen Sammelcontainern.

Was darf in die Biotonne?

In die Biotonne gehören pflanzliche Küchen- und Gartenabfälle wie Obst- und Gemüsereste, Eierschalen, Kaffeefilter und Teebeutel ohne Kunststoff. Was darüber hinaus erlaubt ist, etwa gekochte Speisereste, Fleisch, Knochen oder Fette, regelt Ihre Kommune. Plastik gehört nie hinein, auch nicht als kompostierbar bezeichnet.

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Biotonne mit organischen Abfällen

Die Verbraucherzentrale betont, dass die Abfallsatzung der Kommune die Details festlegt. Zeitungspapier darf in kleinen Mengen zum Aufsaugen von Feuchtigkeit in die Tonne. Eine Papiertüte ist die sicherere Wahl. Kompostierbare Bioplastik-Beutel sind nur erlaubt, wenn Ihre Kommune sie ausdrücklich zulässt.

Neue Grenzwerte seit Mai 2025

Seit dem 1. Mai 2025 gelten strengere Vorgaben für Bioabfälle. Das Biogut darf höchstens 3 Prozent Fremdstoffe enthalten, der Kunststoffanteil darf höchstens 1 Prozent betragen. Laut Verbraucherzentrale ändert sich für Haushalte wenig, aber Entsorger können Biotonnen genauer kontrollieren und stark verunreinigte Tonnen stehen lassen. Berlin hat klargestellt, dass Verbrauchern keine Bußgelder drohen.

Nicht in die Biotonne gehören laut Verbraucherzentrale unter anderem Asche, Katzenstreu und Tierexkremente, Hygieneprodukte, behandeltes oder lackiertes Holz und alles, was nicht verrottet, zum Beispiel Steine, Glas und Plastik. Zigarettenkippen, Staubsaugerbeutel und Kehricht gehören in den Restmüll.

Biotonne, Eigenkompost und Gerüche

Der Eigenkompost lohnt sich nur, wenn Sie genügend Garten haben, um den Kompost zu verwenden. Rohe Küchenreste und Gartenabfälle sind unproblematisch. Gekochte Speisen und Fleisch gehören nicht auf den Komposthaufen, weil sie Schädlinge anlocken. In der Biotonne vermeiden Sie Gerüche und Maden, wenn Sie Folgendes beachten:

  • Stellen Sie die Tonne kühl und im Schatten auf und achten Sie auf einen gut schließenden Deckel.
  • Wickeln Sie feuchte Abfälle in Zeitungspapier oder Papiertüten ein.
  • Leeren Sie die Tonne laut Verbraucherzentrale mindestens alle drei Tage, bei Schimmelallergie täglich.
  • Seien Sie vorsichtig mit gekochten Speisen und Fetten, wenn Ihre Kommune sie erlaubt.

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Der beste Bioabfall ist der, der gar nicht entsteht. Planen Sie Einkäufe, nutzen Sie Reste und prüfen Sie bei Lebensmitteln mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum mit Augen und Nase, ob sie noch genießbar sind. Überschüsse können Sie über Foodsharing-Plattformen an andere abgeben.

Was gehört in den Restmüll?

In die Restmülltonne gehört, was in keine andere Sammlung passt: Windeln, Hygieneartikel, Kassenbons, Staubsaugerbeutel, Asche, Zigarettenkippen, Porzellan, Trinkgläser und stark verschmutzte Verpackungen. Restmüll wird im Wesentlichen verbrannt. Je weniger Wertstoffe darin landen, desto weniger Ressourcen gehen verloren und desto weniger Material muss verbrannt werden.

Abfall Entsorgung
Stark verschmutzter Pizzakarton Restmüll (sauberer Karton: Altpapier)
Spielzeug aus Kunststoff Wertstofftonne, falls vorhanden, sonst Restmüll oder Wertstoffhof
Kaminasche, Kehricht Restmüll
Sperrige Gegenstände Sperrmüll oder Wertstoffhof

Welche Abfälle gehören nicht in den Hausmüll?

  • Elektrogeräte: Dürfen nicht in den Hausmüll. Nach Angaben des Umweltbundesamts nehmen Händler mit mindestens 400 m² Verkaufsfläche für Elektrogeräte und Lebensmittelhändler ab 800 m² (seit 1. Juli 2022) Altgeräte zurück. Geräte mit Kantenlängen bis 25 cm können ohne Neukauf abgegeben werden, größere nur beim Kauf eines neuen Geräts. Alternativ nehmen Wertstoffhöfe und Sammelstellen Altgeräte in der Regel kostenlos an.
  • Batterien und Akkus: Gehören zur Sammelstelle im Handel oder zum Wertstoffhof, weil sie Brände verursachen können.
  • Lampen: Leuchtstoff- und Energiesparlampen enthalten Quecksilber und werden getrennt gesammelt.
  • Farben, Lacke, Chemikalien: Flüssige Reste bringen Sie zum Schadstoffmobil oder Wertstoffhof, je nach Kommune.
  • Bauschutt: Gehört nicht in die Restmülltonne. Wie Sie ihn richtig entsorgen, lesen Sie in unserem Ratgeber unten.

Illegale Entsorgung von Abfall kann teuer werden, im Gesetz sind bis zu 100.000 Euro vorgesehen. Nutzen Sie lieber die Angebote Ihrer Kommune. Alte T-Shirts können Sie als Putzlappen weiterverwenden, ein einfacher Beitrag zur Müllvermeidung.

Welche Fehler passieren bei der Mülltrennung am häufigsten?

Die häufigsten Fehler sind Fehlwürfe in der Gelben Tonne, Plastikbeutel in der Biotonne, Thermopapier im Altpapier und Trinkgläser im Altglas. Auch Batterien und Akkus in Restmüll oder Gelber Tonne sind gefährlich. Prüfen Sie Zweifelsfälle vor dem Wegwerfen im Abfallkalender oder in der Abfall-App Ihres Entsorgers.

  • Verschmutzte Verpackungen: Ausspülen ist nicht nötig, aber Reste dürfen nicht anhaften. Stark verschmutzte Verpackungen gehören in den Restmüll.
  • Plastikbeutel in der Biotonne: Auch kompostierbare Beutel sind nur erlaubt, wenn Ihre Kommune sie zulässt.
  • Akkus in der Gelben Tonne: Elektrogeräte mit Akku und Vapes haben dort nichts zu suchen.
  • Trinkgläser im Altglas: Trinkgläser, Spiegel und Porzellan stören das Glasrecycling.
  • Kassenbons im Altpapier: Thermopapier gehört in den Restmüll.
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Wo erfahre ich, was in meiner Kommune gilt?

Die verbindlichen Regeln stehen in der Abfallsatzung und im Abfallkalender Ihrer Kommune. Viele Entsorger bieten zusätzlich eine Abfall-App mit Abholterminen und einem Abfall-ABC an. Bei Fragen, etwa zu Wertstofftonne, Bio-Beuteln oder Styropor, hilft die kommunale Abfallberatung telefonisch oder per E-Mail weiter.

Tragen Sie die Abholtermine in Ihren Kalender ein und prüfen Sie einmal im Jahr, ob sich die Vorschriften geändert haben, zum Beispiel bei Bioabfall oder Verpackungen. Mit der neuen EU-Verpackungsverordnung werden in den kommenden Jahren zusätzliche Hinweise auf den Verpackungen folgen.

Fazit: Was bringt Mülltrennung wirklich?

Korrekte Mülltrennung bringt Material zurück in den Kreislauf, spart Energie und entlastet Verbrennungsanlagen. Beachten Sie die Grundregeln für Glas, Papier, Verpackungen, Bio und Rest und fragen Sie bei Unsicherheit Ihre Abfallberatung. Noch wirksamer als Recycling ist es, Abfall zu vermeiden, etwa mit Mehrwegflaschen und weniger Verpackung.

Die Politik setzt auf höhere Recyclingquoten: Bis 2035 sollen 65 Prozent der Siedlungsabfälle recycelt werden. Heute liegt Deutschland mit 68 Prozent bereits darüber, bei Kunststoffverpackungen aber nur bei gut der Hälfte. Jeder Haushalt trägt mit sorgfältiger Trennung dazu bei, dass aus Abfall wieder nutzbares Material wird.

FAQ

Warum ist Mülltrennung wichtig?

Mülltrennung ermöglicht es, Rohstoffe wie Papier, Glas, Metall und Kunststoff wiederzuverwerten. Sie spart Energie und Ressourcen und verhindert, dass Schadstoffe in den Hausmüll gelangen.

Was darf in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack?

Hierhin gehören restentleerte Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen, zum Beispiel Joghurtbecher, Getränkekartons und Dosen. Gegenstände ohne Verpackungsfunktion sind nur dort erlaubt, wo es eine Wertstofftonne gibt.

Wie trenne ich Glas richtig?

Altglas wird nach Farben sortiert: Weiß-, Grün- und Braunglas. Blaues und rotes Glas gehört zum Grünglas. Trinkgläser, Spiegel, Porzellan und Keramik gehören nicht in den Container.

Welche Abfälle gehören in die Biotonne?

Pflanzliche Küchen- und Gartenabfälle sind überall erlaubt. Ob gekochte Speisen, Fleisch oder Fette hineindürfen, entscheidet Ihre Kommune. Kunststoffbeutel gehören nicht hinein, auch nicht als kompostierbar bezeichnete, sofern die Kommune sie nicht ausdrücklich zulässt.

Was passiert mit falsch entsorgtem Müll?

Fehlwürfe stören Sortieranlagen und verteuern das Recycling. Entsorger können stark verunreinigte Tonnen stehen lassen. Bußgelder drohen vor allem bei illegaler Entsorgung von Sperrmüll, Bauschutt oder Schadstoffen.

Wohin gehören To-go-Kaffeebecher und Pizzakartons?

To-go-Becher mit Kunststoffschicht gehören laut Verbraucherzentrale NRW in die Gelbe Tonne. Pizzakartons dürfen ins Altpapier, wenn sie nicht zu stark verschmutzt sind. Sonst kommen sie in den Restmüll.

Gelten die Regeln überall in Deutschland gleich?

Nein. Das Verpackungsrecht und die Grundregeln sind bundesweit einheitlich, aber Details wie Wertstofftonne, Bioabfälle, Tonnenfarben und Styropor regeln die Kommunen selbst. Maßgeblich sind Abfallsatzung und Abfallkalender Ihrer Kommune.

Stand: Oktober 2026. Die Angaben wurden anhand der genannten Quellen geprüft.

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Von Baufrager

Baufrager (der Chef hier) schreibt auf baufrage.net über Bauen, Renovieren, Sanieren und Heimwerken. Im Mittelpunkt stehen verständliche Antworten auf praktische Fragen zu Werkzeugen, Materialien, Montage und Reparaturen. Die Beiträge richten sich an Heimwerker, Hausbesitzer und alle, die Arbeiten rund um Haus, Wohnung und Werkstatt besser verstehen und möglichst sicher umsetzen möchten.

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